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Humboldt-Stipendiatin forscht zu Hybriden für funktionelle Geräte

Dr. Aleksandra Mitrovic ist als Humboldt-Stipendiatin am Lehrstuhl für Organische Chemie II der FAU. (Bild: Dusan Milenkovic)
Dr. Alexandra Mitrovic erforscht am Lehrstuhl für Organische Chemie II schwarzen Phosphor. (Bild: Dusan Milenkovic)

Humboldt-Stipendiatin neu am Lehrstuhl für Organische Chemie II

Schwarzer Phosphor ist eine der ungefährlichen Varianten des leichtentzündlichen und hochgiftigen weißen Phosphors. Während die einzelnen Moleküle des weißen Phosphors wie vierseitige Pyramiden mit dreieckigen Grundflächen aufgebaut sind, lagern sich die Phosphoratome der schwarzen Variante in übereinanderliegenden Schichten an und bilden so ein wabenförmiges, gewelltes Kristallgitter. Humboldt-Stipendiatin Dr. Alexandra Mitrovic untersucht am Lehrstuhl für Organische Chemie II der FAU, nach welchen Prinzipien schwarzer Phosphor reagiert, und versucht, neue zweidimensionale hybride Materialien zu synthetisieren, zu isolieren und zu charakterisieren.

„Die Aufdeckung der Eigenschaften von schwarzem Phosphor wird zu neuen Gerätekonzepten führen, wobei die Änderung der physikalischen Eigenschaften die Herstellung leistungsfähigerer funktioneller Materialien in Zukunft erleichtert wird“, ist sich Alexandra Mitrovic sicher.

Dr. Aleksandra Mitrovic ist bis September 2018 als Humboldt-Stipendiatin am Department Chemie und Pharmazie. Dies ist bereits ihr zweiter Aufenthalt in Franken. Bereits 2012 war sie mit einem DAAD-Stipendium zu Gast an der FAU. Zuvor machte sie im Jahr 2010 ihr Diplom in Chemie an der Universität Belgrad, wo sie 2017 auch in Chemie promovierte.