Navigation

Neue Professur für Röntgenspektroskopie

Prof. Dr.-Ing. Marcus Bär (Foto: Adlershof Journal)

Im Rahmen einer Kooperation mit dem Helmholtz Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH (HZB) und der Forschungszentrum Jülich GmbH wurde am Department Chemie und Pharmazie eine Professur für Röntgenspektroskopie neu eingerichtet. Diese W2-Professur ist seit dem Wintersemester 2018/19 mit Prof. Dr.-Ing. Marcus Bär besetzt, der zugleich die Leitung einer Abteilung am Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN) übernimmt.

Prof. Dr.-Ing. Marcus Bär studierte Physik an der Universität Potsdam und Umwelttechnik/Regenerative Energien an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. 2003 promovierte er in Elektrotechnik im Bereich Solarenergieforschung des Hahn-Meitner-Instituts Berlin GmbH sowie an der TU Berlin. Anschließend führte ihn seine Forschung an die University of Nevada, Las Vegas. 2009 kehrte er nach Berlin zurück und wurde Leiter der Nachwuchsgruppe „Improving Thin-Film Solar Cells by Deliberate Interface Tailoring“ am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH (HZB). Zwei Jahre später wurde er auf die Professur für Photovoltaik an der BTU Cottbus berufen.

Zum November 2018 nahm Prof. Dr.-Ing. Marcus Bär den Ruf auf die W2-Professur für Röntgenspektroskopie an der FAU an. Er ist zugleich Leiter der Abteilung „Interface Design“ am HZB in Berlin.

Prof. Bärs Forschungsinteressen liegen im Bereich der röntgenspektroskopischen Untersuchung der chemischen und elektronischen Struktur von energiewandelnden Materialien und Strukturen mit einem Fokus auf Dünnschichtsolarzellen. Perspektivisch will Hr. Prof. Bär mit dem Helmholtz Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN) und dem HZB die Infrastruktur für in-situ und operando Untersuchungen an (photo)elektrokatalytischen Materialien vorantreiben.

Kontakt

Prof. Dr. Marcus Bär