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Aufbau des Studiums

Inhalte des Fachstudiums Chemie

Lehramtsstudentin im Messkurs der Chemie (Bild: FAU)

Die fachwissenschaftlichen Inhalte im Lehramtsstudium der Chemie sind durch das Lehrerbildungsgesetz bayernweit einheitlich geregelt und beinhalten eine fundierte Grundausbildung in Anorganischer, Organischer und Physikalischer Chemie sowie im Nebenfach Physik (insgesamt 95 ECTS/LP). Vorkenntnisse in Chemie und ein breites naturwissenschaftliches Interesse erleichtern hier das Studium. Die Theorie aus Vorlesungen und Seminaren wird dann in zahlreichen Laborpraktika vertieft. Zusätzlich stehen im Lehramtsstudium Übungen im Vortragen und Experimentieren auf dem Stundenplan, bei denen die Studierenden vermittelt bekommen, wie chemische Versuche sinnvoll und fachlich korrekt in den Chemieunterricht einzubauen sind. Die im gymnasialen Lehramt enthaltenen Vertiefungsvorlesungen aus allen drei Fachbereichen der Chemie sowie ein Mitarbeiterpraktikum ermöglichen den Studierenden, etwas über den Tellerrand der Lehramtsausbildung hinauszuschauen und die chemische Forschung kennenzulernen.

Neben dem eigenen Fachwissen ist für die Chemielehrkraft aber auch von entscheidender Bedeutung, dieses Fachwissen schülergerecht vermitteln zu können. In der Chemiedidaktik (insgesamt 10 ECTS/LP) lernen die Studierenden deshalb, welche Unterrichtsmethoden in der Chemie anzuwenden sind, welche Vorgaben und Rahmenbedingungen es im Chemieunterricht zu beachten gilt und vor allem wie Schüler- und Lehrerexperimente so zu gestalten sind, dass sie zum Erfolg des Chemieunterrichts beitragen.

Zusätzlich können noch 5 LP/ECTS aus dem freien Bereich gewählt werden. Dafür können alternativ Module aus der Fachdidaktik oder den Erziehungswissenschaften oder auch aus der Fachwissenschaft belegt werden, wie z. B. Toxikologie und Rechtskunde.