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Studium

Studiengang

 

Lehramtsausbildung in Bayern

Lehramtsstudent beim Versuch (Bild: FAU)

Das Lehramtsausbildung in Bayern besteht aus drei Phasen:

  1. Phase / Ausbildungsabschnitt: Lehramtstudium / Universitätsstudium
  2. Phase / Ausbildungsabschnitt: Referendariat 
  3. Phase / Ausbildungsabschnitt: Lebenslange Lehrerfortbildungen

Die Inhalte und Regularien des Universitätsstudiums sind festgelegt in der allgemeinen Lehramtprüfungsordnung (LPO I) sowie in der gültigen Fachstudien-  und Prüfungsordnung für das Lehramtstudium (LAPO) im Fachbereich Chemie der FAU.

Die erste Phase besteht aus drei Säulen:

  1. Fachwissenschaftliches Studium, als AC, OC, PC
  2. Fachdidaktisches Studium
  3. Bildungswissenschaftliches Studium

Die Regelstudienzeit beträgt:

  • 9 Semester für das Lehramt an Gymnasien
  • 7 Semester für das Lehramt an Realschulen, Grundschulen und Hauptschulen.

Sie wird mit der Ersten Lehramtsprüfung abgeschlossen. Diese setzt sich zusammen aus studienbegleitenden Universitätsprüfungen und dem Ersten Staatsexamen (in der Gewichtung 2:3). Das zweijährige Referendariat, in dem pro Woche 17 Stunden an Schulen unterrichtet wird, ist bereits bezahlter Bestandteil des Berufslebens, schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab und muss nicht unbedingt direkt im Anschluss an die Erste Staatsprüfung angetreten werden.

Die Bewertung der studienbegleitenden Prüfungen erfolgt durch Leistungspunkte (LP). Ein LP entspricht in etwa einen Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Im Vorlesungsverzeichnis der Universität werden diese LP mit einem Synonym auch als ECTS (European Credit Transfer System) bezeichnet.

Voraussetzung für die Zulassung zum ersten Staatsexamen (Lehramt Gymnasium, Realschule, Grundschule und Hauptschule) ist eine schriftliche Hausarbeit, die in einem Fach der gewählten Fächerverbindung oder in Erziehungswissenschaften angefertigt werden kann.

Studierende im Lehrstudiengang für Gymnasien erwerben aufgrund für das Lehramt zu erbringener Leistungsnachweise nach in der Regel 6 Semestern (für naturwissenschaftlich beziehungsweise mathematisch ausgerichtete Fächerkombinationen) den „Bachelor of Science„. Der Titel wird nach Vorliegen von 180 LP erworben, wobei die schriftliche Hausarbeit als Bachelorarbeit verwendet wird. Mit einem überdurchnittlichen Bachelorabschluss können Studierende in ein Masterstudium aufgenommen werden (Abschluss: „Master of Education„).

Studierende im Lehrstudiengang für Realschule, Grundschule und Hauptschule erwerben aufgrund für das Lehramt zu erbringener Leistungsnachweise nach in der Regel 6 Semestern den akademischen Grad „Bachelor of Education„. Der Titel wird nach Vorliegen von 180 LP verliehen.