Navigation

Studieren im WS 2020/21 – Corona-Infos

Lehre im Wintersemester 2020/21

Die Universitätsleitung hat auf der Grundlage der Vorgaben aus dem Ministerium beschlossen, dass das Wintersemester 2020/21 grundsätzlich mit einer bedarfsgerechten Mischung aus einem hohen Anteil an Online-Lehre und einzelnen Präsenzveranstaltungen (sog. „hybrides Semester“) stattfinden wird. Das heißt, dass je nach Bedarf Präsenzveranstaltungen in Ergänzung zur Online-Lehre wieder angeboten werden können, soweit es Rechtslage und Infektionsschutz erlauben und die Präsenzveranstaltungen organisatorisch möglich sind. Es muss sichergestellt werden, dass alle Studiengänge studierbar sind.

Soweit Präsenzveranstaltungen nicht möglich und zulässig sind, müssen hinreichend Online-Angebote bereitgehalten werden. Diese sollen nach Möglichkeit auch asynchron angeboten werden, um den Studierenden mehr Flexibilität bei der Gestaltung der hybriden Lehrplanung zu geben. Eine Betreuung der Studierenden und Möglichkeiten für Rückfragen muss bei Online-Veranstaltungen, insbesondere auch bei Vorlesungsaufzeichnungen, gewährleistet sein.

Ob Präsenzangebote geplant werden können und an wen sie sich richten, entscheiden die Fakultäten mit den Studiendekaninnen und -dekanen bzw. die Studiengänge mit besonderem Blick auf Studienanfänger*innen, Studierende, die sich im Ausland befinden, und andere ggfs. zu priorisierende Gruppen unter dem Gebot der Studierbarkeit.

Informationen des Departments Chemie und Pharmazie

Die FAU agiert weiterhin überwiegend im Onlinebetrieb. Mitarbeitende arbeiten, wo möglich, im Homeoffice. Lehrveranstaltungen werden online durchgeführt. Die bisher gültigen Ausnahmen für notwendige labor-, sport-, kunst- und musikpraktische Veranstaltungen in Präsenz bestehen weiterhin: Sie sind unter strenger Wahrung der Abstands-, Hygieneregelung, der durchgängigen Maskenpflicht und der Kontaktdatenverfolgung mit Hilfe von darfichrein.de möglich. Die Wahrnehmung einer solchen Lehrveranstaltung stellt einen triftigen Grund für ein Aufsuchen eines FAU-Campus dar.

In Umsetzung des Kabinettsbeschlusses vom 26. November 2020 ist in § 21 der Neunten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung mit Wirkung vom 1. Dezember (und zunächst bis zum 20. Dezember) vorgesehen, dass an den Hochschulen generell keine Präsenzveranstaltungen stattfinden. Die FAU stellt daher auf Online-Lehre um.
Ausnahmen gelten unter strenger Einhaltung der Maßnahmen zum Infektionsschutz für Labortätigkeiten, Praktika sowie praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte.

Prüfungen sind ebenfalls ausgenommen und können, unter Beachtung der Hygienevorgaben, in Präsenz durchgeführt werden.

Mund-Nasen-Schutz statt Alltagsmaske

Während der Präsenzprüfungen und auch beim Aufenthalt in den Gebäuden und auf den Begegnungsflächen der FAU reichen laut Vorschrift die gängigen Alltags- oder Community-Masken nicht mehr aus.

Als Mindestschutz ist ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) in Form einer sogenannten OP-Maske erforderlich. Alternativ können auch FFP2-Masken getragen werden. Für Prüfungsaufsichten wird empfohlen, eine FFP2-Maske zu tragen. Diese Masken werden für die Aufsichtspersonen von derjenigen Einrichtung, die auch die Prüfung organisiert, beschafft und den Prüfungsaufsichten zur Verfügung gestellt werden.

Ab sofort gilt und bis auf Weiteres eine generelle Maskenpflicht an der FAU – und zwar überall dort, wo sich mehr als eine Person in einem Raum aufhält. Das bedeutet, dass bis auf Weiteres in Lehrveranstaltungen die ganze Zeit die Maske getragen werden muss, auch nach Einnehmen des Platzes. Und zwar unabhängig davon, ob der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern eingehalten ist.

Die Pflicht gilt auch in Büros, wenn sich mehr als eine Person im Raum aufhält. Die Maskenpflicht am Platz gilt ebenso in den Bibliotheken.

Auch in Prüfungen muss bis auf Weiteres während der gesamten Zeit die Maske getragen werden. Sollte jemand während einer Prüfung aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können, ist dies im Vorfeld mit den Prüfungsverantwortlichen zu klären.

Wie im städtischen Raum in Erlangen und Nürnberg gilt bis auf Weiteres auch im Freien auf FAU-Gelände Maskenpflicht. Wichtig ist das vor allem dort, wo sich häufig viele Menschen begegnen. Ausgenommen ist im Moment allein der Schlossgarten.

Grundsätzlich gilt: Der Aufenthalt in den Gebäuden der FAU ist nur unter strikter Einhaltung der Hygieneregeln gestattet. Wo Arbeitstreffen nicht zwingend in Präsenz stattfinden müssen, sollten sie bitte in die digitale Welt verlegt werden.

Bei wissenschaftlichen Veranstaltungen entscheiden die jeweiligen Veranstalter unter Zugrundelegung der Hygienevorschriften über eine Durchführung in Präsenz. Das Sachgebiet Arbeitssicherheit berät und gibt Empfehlungen gemäß der aktuellen Infektionslage.

Aktuell können alle Gebäude des Departments Chemie und Pharmazie nach wie vor mit Berechtigung zu Studien-, Arbeits- und Forschungszwecken betreten werden, solange der Hygieneleitfaden beachtet wird. Falls sich dies ändern sollte, werden Sie informiert.

Das Department hat eine Infoseite zu den Themen Gebäudezugang, Telearbeit und Online-Lehre erstellt, die sich überwiegend an Beschäftigte richtet.

Für Schwangere gilt im Geltungsbereich des Hausrechts der FAU (ohne Universitätsklinikum Erlangen) aktuell ein Betretungsverbot.

CIP-Pools und Lernräume bleiben zwar bis auf Weiteres geöffnet, um Studierende, die darauf angewiesen sind, bestmöglich zu unterstützen. Jedoch werden alle dazu angehalten, wenn möglich zu Hause zu bleiben und dieses Angebot nur in Ausnahmefällen zu nutzen. Die Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygienevorschriften in den Räumen sowie die Kontaktdatenerfassung ist zwingend erforderlich.

Vor dem Hintergrund der nach wie vor hohen Infektionszahlen weisen wir die Studierenden darauf hin, dass sie, wann immer möglich, die Lehre von zu Hause verfolgen und sich nach Präsenzterminen schnellstmöglich wieder nach Hause begeben sollten. Da uns viele Studierende rückgemeldet haben, dass sie für ihr Studium auf den Zugang zu den ausgewiesenen Lernräumen sowie CIP-Pools zwingend angewiesen sind, möchten wir diese jedoch gerne weiterhin geöffnet lassen.

In den Räumen ist sowohl die Reinigung, als auch die Kontaktdatenerfassung über Darfichrein.de sichergestellt. Die Aufenthaltsdauer soll auf ein Minimum begrenzt werden und die Hygieneauflagen müssen strikt eingehalten werden.

Chemie / Molecular Science

Trotz COVID-19 ist das SSC Chemie/Molecular Science aktuell während der üblichen Öffnungszeiten per E-Mail und auch wieder per Telefon erreichbar:

Montag – Donnerstag: 9:00 – 14:00 Uhr unter Tel.: 09131 85 – 67480 bzw. – 67475

Persönliche Beratungen vor Ort können wir aktuell aber leider nicht anbieten.

Lebensmittelchemie / Pharmazie

Trotz der derzeitigen Situation durch COVID-19 ist die Studienkoordinatorin Dr. Stefanie Karosi während der üblichen Öffnungszeiten per E-Mail oder Telefon erreichbar:

Montag – Donnerstag: 9:00 – 12:00 Uhr unter Tel: 09131 85 – 65596

Vorbehaltlich der finalen Verordnung des Wissenschaftsministeriums starten alle Studiengänge am Department Chemie und Pharmazie (Chemie, Molecular Science, Lebensmittelchemie, Pharmazie und Lehramt Chemie) regulär am 2. November 2020 mit dem Vorlesungsbetrieb im Wintersemester 2020/2021.

Der Vorlesungsbetrieb im Wintersemester 2020/21 endet an der FAU (ebenfalls vorbehaltlich der ministeriellen Verordnung) am 12. Februar 2021.

Alle Informationen zu den Semesterterminen gibt es immer auf der Semestertermine-Webseite.

Mit Inkrafttreten der Gesetzesänderung des BayHSchG zum 1. August 2020 gilt für die Regelungen zu Regelstudienzeit und Studienfristen rückwirkend zum 20. April 2020 Folgendes:

Das Sommersemester 2020 gilt in Bezug auf die in den für Studiengänge maßgeblichen Prüfungsordnungen festgelegten Regeltermine und Fristen nicht als Fachsemester (neuer Art. 99 Abs. 1 BayHSchG). Dies bedeutet, dass das Sommersemester 2020 bei der Berechnung des Ablaufs der Regeltermine und Fristen nicht berücksichtigt wird; die Studierenden erhalten automatisch eine Verlängerung der Fristen.

An der FAU wurden die Studienfristen (für die Erbringung der GOP bzw. den Abschluss des Bachelor-/Masterstudiums), welche am 31. März 2020 bzw. 30. September 2020 abgelaufen wären bzw. ablaufen würden, bereits zu Beginn der Corona-Krise bis zum Ende des Wintersemesters 2020/2021 verlängert. Ein gesonderter Antrag war bzw. ist nicht nötig (mit Ausnahme von Staatsexamensstudiengängen).

Sie müssen also erst im Sommersemester 2021 wieder auf die Einhaltung bestehender Fristen bzgl. GOP und Bachelor-/Masterabschluss achten. Sie werden bei Überschreitung einer Frist vom Prüfungsamt informiert und Ihnen wird Gelegenheit gegeben, einen entsprechenden Antrag zu stellen.

Die generelle Regelstudienzeit an sich bleibt von den o. g. Regelungen aber unberührt. Diese beträgt bei Bachelorstudiengängen nach wie vor in der Regel sechs und bei Masterstudiengängen in der Regel vier Semester.

Jedoch wird, soweit die bzw. der Studierende nicht bereits nach der Regelung in Art. 99 Abs. 1 BayHSchG eine Fristverlängerung erhalten hat (s.o.), ihre bzw. seine individuelle Regelstudienzeit um ein Semester verlängert, wenn sie bzw. er im Sommersemester 2020 immatrikuliert ist/war (neuer Art. 99 Abs. 2 BayHSchG). Dies geschieht automatisch, d. h. Anträge sich nicht notwendig.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Prüfungsamtes.

Corona-Satzung und Fernprüfungsordnung

Bitte beachten Sie die aktualisierte Fassung der Corona-Satzung sowie die neue Elektronische Fernprüfungsordnung EFernPO. Einen Überblick über die verschiedenen Prüfungsformate und deren Besonderheiten in der Umsetzung (auch unter den aktuellen Bedingungen) hat die FAU Ihnen in einer Handreichung zusammengestellt.

Wie schon im Sommersemester gelten auch weiterhin erleichterte Bedingungen für Rücktritt und Fernbleiben. Anders als im Sommersemester ist jedoch die Annullierung einer angetretenen Prüfung bei Nichtbestehen im Wintersemester nicht mehr möglich.

Bitte beachten Sie auch ggf. die Sonderregelungen für Staatsexamensstudiengänge.

Bitte beachten Sie auch die Informationen, die über die Webseite des Prüfungsamtes regelmäßig aktualisiert werden.

Präsenzprüfungen

Unter dem Link finden Sie alle wichtigen Hinweise zur Einhaltung der Hygienevorschriften bei der Teilnahme an Präsenzprüfungen.  Sie alle sind aufgefordert, sich an diese Regelungen zur Vermeidung von Infektionen zu halten!

Geplante Präsenzprüfungen können unter Beachtung der Hygieneauflagen vor Ort an der FAU stattfinden und die Prüfungsräume dürfen auch aus einer Entfernung von mehr als 15 km aufgesucht werden. Da Prüfungen ausschließlich in geeigneten Räumen der Positivliste, also mit mindestens 1,5 m Abstand und ausreichender Lüftung stattfinden, ist dafür gesorgt, dass eine Teilnahme so sicher wie möglich ist. Allerdings ist es besonders wichtig, dass Prüfende und Studierende auch in Eigenverantwortung vor und nach der eigentlichen Prüfung Risiken vermeiden: Tragen Sie Ihre Maske durchgängig und vermeiden Sie auf alle Fälle Gruppenbildung vor dem Prüfungsraum. Studierende, die einer Risikogruppe angehören oder schwanger sind, setzen sich bitte vorab mit ihren Prüfenden in Verbindung, um Details zum Prüfungsablauf zu klären.

Wir wissen, dass die Teilnahme an Präsenzprüfungen für Sie vielleicht mit Unsicherheiten verbunden ist. Dennoch möchten wir sicherstellen, dass notwendige Prüfungen abgelegt werden können.

Der Start der Prüfungsphase kann aus logistischen Gründen nicht mehr weiter nach hinten verlegt werden, ohne den Studienfortschritt für einige Studierende zu behindern.

Eine flächendeckende Umstellung auf elektronische Fernprüfungen kann aus prüfungsdidaktischen, prüfungsrechtlichen und logistischen Gründen ebenfalls nicht angeordnet werden. Daher steht es Studierenden, die – aus welchen Gründen auch immer –  an einer Präsenzprüfung im Moment nicht teilnehmen möchten, frei, die Prüfung jetzt abzulegen oder erst zu einem späteren Prüfungstermin. Dafür ist weder ein Attest noch eine andere Erklärung notwendig (vgl. § 5 Corona-Satzung).

Wir bieten unseren Studierenden damit eine Option auf Teilnahme oder Nicht-Teilnahme –die individuelle Entscheidung, ob Sie einen ernsthaften Prüfungsversuch unternehmen wollen oder nicht, können wir Ihnen jedoch nicht abnehmen. Der Prüfungsrücktritt ist bis unmittelbar vor Beginn der Prüfung durch Fernbleiben möglich. Für unsere Planungen ist es jedoch wichtig, dass Sie von der Prüfung zurücktreten, sobald Sie sicher wissen, dass Sie nicht teilnehmen werden.

Wir kommen auf diese Weise den Bedürfnissen unserer Studierenden und Lehrenden im Rahmen der aktuell geltenden Lockdown-Regeln so weit entgegen, wie es uns unter gleichzeitiger Gewährleistung eines ordnungsgemäßen Prüfungsbetriebs möglich ist.

Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte der Seite des Prüfungsamtes.

Es besteht eine grundsätzliche Maskenpflicht während aller universitären Prüfungen für Studierende und Lehrende (für Staatsexamensprüfungen gelten die Festlegungen des jeweiligen Landesprüfungsamtes).

Sollten sich nach einer Prüfung Studierende bei Ihnen melden, bei denen innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nach einer Prüfung eine COVID-19 Infektion diagnostiziert wurde, so ist umgehend das Prüfungsamt sowie das Sachgebiet Arbeitssicherheit (zuv-sgas-covid-nachverfolgung@fau.de) per Mail zu informieren. Für die Nachverfolgung der Kontaktpersonen in Räumen, die nicht mit QR-Codes von Darfichrein.de ausgestattet sind, ist die für die Prüfungsveranstaltung verantwortliche Einrichtung zuständig.

Besondere Regelungen gelten für schwangere Studentinnen und Angehörige einer Risikogruppe: Diese müssen sich frühzeitig beim jeweiligen Prüfungsverantwortlichen melden, damit gesonderte Prüfungsbedingungen berücksichtigt werden können. In aller Regel wird dies über die Regelung zum Nachteilsausgleich in der Prüfungsordnung geschehen. Hierfür ist ein Antrag der bzw. des Studierenden an den Prüfungsausschuss notwendig.

Elektronische Fernprüfungen

Elektronische Fernprüfungen sind als freiwillige Alternative zu Präsenzprüfungen zulässig, jedoch besteht seitens der Studierenden kein Anspruch auf das Angebot einer elektronischen Fernprüfung.

Da es sich bei den meisten (elektronischen) Fernprüfungsformaten um neue, bislang nicht genutzte Prüfungsformate handelt, bitten wir Sie dringend darum, die Informationen in der Handreichung zu berücksichtigen.

Alle Fernprüfungsformate mit Zeitbegrenzung (Open Book-Prüfung mit Zeitdruck, Fernklausur mit Videoaufsicht und mündliche Prüfung mit Videoaufsicht) weisen spezielle technische und organisatorische Anforderungen auf und müssen daher zwingend bis 18.12.2020 angemeldet werden. Bitte berücksichtigen Sie, dass Fernprüfungen mit Zeitbegrenzung frühestens für den Prüfungszeitraum ab dem 01.02.2021 umgesetzt werden können. Das Anmeldesystem für Fernprüfungen steht Ihnen ab sofort zur Verfügung (mit IDM-Anmeldung). Dort finden Sie weitere Informationen sowie Termine für Online-Sprechstunden zur Klärung offener Fragen.

Prüfungsrechtliche Härtefälle vermeiden

Mit Beschluss vom 23. Februar 2021 hat der Senat im Umlaufverfahren die
5. Änderungssatzung zur Corona-Satzung beschlossen, die unter folgendem Link verfügbar ist: https://www.fau.de/fau/rechtsgrundlagen/regelungen-zum-studium/#coronasatzung

Es wurde darin eine Regelung implementiert, die uns hilft, besondere prüfungsrechtliche Härtefälle zu vermeiden. Fällt jemand aufgrund einer Prüfungsteilnahme im WS 20/21 im weiteren Verlauf seines Studiums endgültig durch eine Prüfung – gleichgültig ob GOP, Bachelor- oder Masterstudium –, so kann sie bzw. er sich an den Prüfungsausschuss wenden und um einen weiteren Prüfungsversuch ersuchen. In einem Antrag im unmittelbaren Anschluss an die Bekanntgabe des endgültigen Nichtbestehens muss sie bzw. er plausibel darlegen, was die Gründe für den Fehlversuch waren.

Wichtig: Die Gründe müssen im direkten Zusammenhang mit den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie stehen. Eine unzureichende Prüfungsvorbereitung allein begründet nicht die Gewährung eines weiteren Prüfungsversuchs, es müssen weitere gewichtige Gründe hinzukommen, die über die Einschränkungen hinausgehen, die im Moment für alle Studierenden spürbar sind.

Die Regelung wird auf alle Fälle anwendbar sein, in denen die Prüfungsteilnahme im WS 20/21 mitursächlich für das endgültige Nichtbestehen ist bzw. sein wird. Das heißt: Wird das endgültige Nichtbestehen zum Beispiel erst in einem Jahr festgestellt, weil sich an das Nichtbestehen im WS 20/21 noch weitere Prüfungsversuche anschließen, so kann der Antrag zu gegebener Zeit trotzdem gestellt werden. Im begründeten Fall wird die Prüfung im WS 20/21 rückwirkend annulliert bzw. ein weiterer Prüfungsversuch gewährt.

Das Lehrangebot in den englischsprachigen Masterstudiengängen steht im Online-Format zur Verfügung, damit für internationale Studierende, die sich nicht in Deutschland bzw. am Studienort befinden, ein Studium an der FAU ermöglicht wird. Aufgrund der allgemeinen Corona-Situation und der weiteren Entwicklung wird nicht erwartet, dass internationale Masterstudierende zum Vorlesungsbeginn vor Ort sind. Bitte beachten Sie hierbei auch die Vorgaben der FAU bei der Einreise aus Risikogebieten (siehe nächster Punkt!).

Für internationale Studierende in anderen Studiengängen gelten die allgemeinen Bestimmungen für das WS 20/21 (s.o.).

Bitte beachten Sie, dass Personen, die sich in einem Zeitraum von 14 Tagen vor der Einreise nach Bayern in einem Risikogebiet aufgehalten haben, grundsätzlich verpflichtet sind sich für 10 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben. Die Quarantäne kann mit einer Testung frühestens nach 5 Tagen beendet werden.

Nähere Informationen zu den aktuell gültigen Einreisebestimmungen finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amtes – https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/visa-und-aufenthalt/_Aktuell

Bitte beachten Sie, dass die Regelungen zur Einreise und Quarantäne jeweils durch die einzelnen Bundesländer erlassen werden, im Wesentlichen aber durch die Bundesregierung koordiniert wird. Es gibt zum Teil deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern. Bitte informieren Sie sich auf der Webseite der Bundesregierung über die gültigen Einreise- und Quarantänebestimmungen des jeweiligen Bundeslandes – https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-bundeslaender-1745198

Informationen zur Quarantäne bei Einreisen nach Bayern finden Sie auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege – https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/

Bitte beachten Sie, dass unter Umständen andere Bedingungen für die Einreise aus Hochinzidenz- oder Virusvariantengebieten gelten.

Aktuell als Hochinzidenz-, Virusvarianten – oder Risikogebiete eingestuft werden die folgenden Staaten: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Achtung: Ein Land oder eine Region kann kurzfristig als Hochinzidenz-, Virusvarianten – oder Risikogebiet erfasst werden. Bitte informieren Sie sich daher über den tagesaktuellen Stand.

Bitte überprüfen Sie die aktuell gültigen Einreise- und Quarantänebestimmung erneut vor Ihrer Abreise, da diese stetig aktualisiert werden!

Kontakt zum zuständigen Gesundheitsamt

Es kann sein, dass Sie das für Sie zuständige Gesundheitsamt kontaktieren müssen. Dieses finden Sie unter https://tools.rki.de/plztool/. Bitte geben Sie dort die Postleitzahl Ihrer Wohnadresse an.

Verhalten nach der Einreise

Bitte begeben Sie sich nach Ihrer Einreise unverzüglich und direkt in Ihre Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft und isolieren Sie sich selbst. D.h. es ist nicht gestattet Besuch von anderen Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, zu bekommen. Bitte begeben Sie sich nicht in Geschäfte oder Restaurants. Die öffentlichen Verkehrsmittel dürfen für den direkten Weg zur Unterkunft benutzt werden. Bitte beachten Sie außerdem die in Deutschland bestehende FFP2-Maskenpflicht im Einzelhandel und dem öffentlichen Nahverkehr. Auch im Flughafengebäude und in einigen Innenstädten ist eine Maske zu tragen. Außerdem gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern, der zu allen Personen eingehalten werden muss, außer den Personen des eigenen Haushalts.

Wo kann die zweite Testung nach der Einreise durchgeführt werden?

Bitte wenden Sie sich an ein Testzentrum oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel: 116117).

Verhalten in Quarantäne

Bitte beachten Sie, dass Sie in der Quarantänezeit keine universitären Einrichtungen betreten dürfen. Für eine Organisation der Versorgung in der Quarantäne von mindestens 5 Tagen sind Sie selbst verantwortlich. Die FAU kann keine Versorgung in der Quarantänezeit gewährleisten.

Im Falle von Krankheitssymptomen oder Erkrankung

Im Falle entsprechender Symptome (wie z. B. Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen, Fieber, Schmerzen beim Atmen oder Geruchs- und Geschmacksstörungen), müssen Sie das zuständige Gesundheitsamt informieren und die Nummer 116117 des ärztlichen Bereitschaftsdiensts anrufen. Die zuständigen Stellen sagen Ihnen dann was zu tun ist und können sie an ein Testzentrum oder einen Allgemeinarzt verweisen, falls nötig.

Verstöße gegen die Regeln bei Einreise aus Risikogebieten

Die Einhaltung der Quarantäne-Regeln kann von den zuständigen Stellen überprüft werden. Für einen Verstoß gegen die Regeln für die Einreise in Deutschland kann ein Bußgeld erhoben werden.

Zugang zu Gebäuden und Einrichtungen der FAU

Erst nach erfolgter Quarantäne ist Zutritt zu den Gebäuden und Einrichtungen der FAU möglich.

Weitere Hinweise

Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen

Die Regelungen der Ausgangsbeschränkungen wurden bis zum 7. März verlängert. Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur den Angehörigen desselben Hausstands und einer weiteren Person erlaubt. Unter einem Hausstand sind sämtliche Personen zu verstehen, die faktisch dauerhaft zusammenleben. Alle nicht lebensnotwendigen Geschäfte sind geschlossen. Zu den lebensnotwendigen Geschäften gehören Apotheken, Drogerien, Supermärkte und Tankstellen. Weitere Informationen finden Sie hier – https://www.stmi.bayern.de/miniwebs/coronavirus/faq/index.php. Zudem kann in einigen Städten eine nächtliche Ausgangssperre von 22 – 5 Uhr bestehen. Bitte informieren Sie sich über die aktuell geltenden Bestimmungen für Ihren Wohnort.

Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske

Im öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften muss eine FFP2-Maske getragen werden. Die Masken sollten, wenn möglich bereits vor Einreise nach Deutschland gekauft werden. In Deutschland sind FFP2-Maken in Apotheken und Drogerien wie dm, Rossmann oder Müller und im Internet erhältlich.

Telefonische Erreichbarkeit

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie telefonisch erreichbar sind. Tragen Sie bitte eine Nummer unter der das Referat für Internationale Angelegenheiten Sie erreichen kann, in unsere Onlineplattform Mobility Online ein. Sollte es nötig sein, muss Sie auch das Gesundheitsamt telefonisch erreichen können.

Empfehlung

Bringen Sie ausreichend Bargeld (in Euro) sowie eine Kreditkarte mit, um in der Quarantäne online Einkäufe oder Essenslieferung machen zu können. Die folgenden Supermärkte liefern Lebensmittel online: Edeka und Rewe. Hinweis: Für eine Organisation der Versorgung in der Quarantäne sind Sie selbst verantwortlich. Die FAU kann keine Versorgung in der Quarantänezeit gewährleisten.

Zusätzliche Information für Studierende im Studentenwerk Erlangen-Nürnberg

Bitte beachten Sie, dass die Durchführung der Quarantäne am Wohnplatz möglich ist. Dabei ist zwingend darauf zu achten, Gemeinschaftsräume wie Küche und Bad nur alleine zu betreten und nach Benutzung alle Oberflächen, Türklinken und Lichtschalter usw. zu desinfizieren. Eine gemeinsame Nutzung mit anderen Bewohnern ist während der Quarantäne nicht möglich.

Sollten Sie an Sars-CoVid-2 erkranken, informieren Sie bitte umgehend den Heimleiter.

Im Studentenwerk werden Bettdecke und Bettwäsche nicht gestellt. Deshalb wird allen Mietern empfohlen einen Schlafsack und/oder Decke, Kissen und Bettwäsche mitzubringen.

Ein Termin für den Einzug muss ca. 2 Wochen vor Ankunft mit dem Hausmeister vereinbart werden. Bitte informieren Sie sich über geltende Regeln für den Einzug und beachten die Maskenpflicht und den Mindestabstand von 1,5 Metern beim Einzug.

Bitte informieren Sie sich zudem auf der Corona-Infoseite der FAU https://www.fau.de/corona/

Weitere Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus in Deutschland in verschiedenen Sprachen können unter – https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/amt-und-person/informationen-zum-coronavirus abgerufen werden.

In diesem PDF finden Sie eine Anleitung, wie Sie sich im Verdachtsfall von COVID-19 verhalten müssen: Verhaltensanweisung (dt./engl.)

Universitäre Abschlussarbeiten

Update: Die Abgabefristen für Abschluss- sowie Projektarbeiten werden abermals verlängert. Auf der Seite des Prüfungsamtes finden Sie eine verständliche Erläuterung zur Anwendung der Fristverlängerung.

Des Weiteren: Für alle universitären Abschlussarbeiten (Bachelor-/Masterarbeiten) und Projektarbeiten gilt Folgendes:

Der Abgabetermin von universitären Abschlussarbeiten, deren ursprüngliche Bearbeitungszeit im Zeitraum vom 16.12.2020 bis 10.01.2021 endet und in diesem Zeitraum einzureichen sind, wird pauschal um 28 Tage verlängert. Die Anpassung des neuen Abgabetermins erfolgt automatisch. Die Stellung eines entsprechenden Antrags ist nicht notwendig. Eine Abgabe vor (verlängertem) Fristablauf kann weiterhin jederzeit erfolgen. Die Abgabe kann bis 13.01.2021 auch in einem Schnellhefter erfolgen. Eine Klebebindung ist nicht erforderlich. Bitte beachten Sie jedoch, dass bei Abgabe der Abschlussarbeit im Prüfungsamt dieses derzeit für den Publikumsverkehr geschlossen ist und eine Abgabe durch Einwurf in den Briefkasten am Schlossgebäude bzw. durch Übersendung mit der Post erfolgt.

Beispiel: Offizieller Abgabetermin der Abschlussarbeit ist der 22.12.2020. Dieser Termin wird um 28 Tage verlängert. Neuer (spätester) Abgabetermin ist somit der 19.01.2021.

Die Bearbeitungszeit von allen universitären Abschlussarbeiten, die den Zeitraum vom 16.12.2020 bis 10.01.2021 umfassen, wird pauschal um 28 Tage verlängert. Die Anpassung des neuen Abgabetermins erfolgt automatisch. Die Stellung eines entsprechenden Antrags ist nicht notwendig. Soweit dies Abschlussarbeit die letzte im Studium zu erbringende Leistung darstellt, ist eine Immatrikulation zum Zeitpunkt der Abgabe der Arbeit nicht erforderlich.

Beispiel: Die Masterarbeit (Bearbeitungszeit sechs Monate) wurde als letzte Prüfungsleistung im Studium mit Arbeitsbeginn zum 01.10.2020 offiziell angemeldet. Abgabedatum wäre somit der 31.03.2021 (= Ende des Wintersemesters 2020/2021). Auch diese Frist wird pauschal um 28 Tage verlängert. Neuer (spätester) Abgabetermin ist somit der 28.04.2021 (= Sommersemester 2021). Eine Rückmeldung zum Sommersemester 2021 ist hier nicht notwendig, kann aber natürlich erfolgen.

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen zum Studium (FAQ)

FAQ für Studierende

Semesterstart

Auf der Seite www.fau.de/semesterstart sammeln wir alle Informationen und Angebote für Erstsemester mit besonderem Blick auf die Corona-Situation – von digitalen Rundgängen über Informationsveranstaltungen bis hin zu Online-Seminaren für den erfolgreichen Studienstart.

Lernangebote für die Onlinelehre

Seitdem das Studium auf digitale Lehrangebote umgestellt werden musste, hat sich auch das Lernen stark verändert. Damit sich niemand alleine gelassen fühlt, gibt es zahlreiche Hilfsangebote vom Studierendenzentrum, dem Learning Lab. Auf der Seite https://learninglab.fau.de/digital gibt es Informationen über Betreuungsmöglichkeiten, Lerntipps, Angebote zum Austausch, Schulungen usw.

Tipps zum Start ins Online-Studium

Fit ins Online-Studium: https://www.fau.de/2020/04/news/studium/fit-ins-online-studium-fuenf-tipps-zum-erfolgreichen-start/.

Unterstützungsangebote

Das Büro für Gender und Diversity hat zudem eine Sammlung von Unterstützungsangeboten und weiterführenden Links zusammengestellt, z. B. zu Finanzierungsmöglichkeiten oder psychologische Beratungsstellen: https://www.gender-und-diversity.fau.de/chancengleichheit/corona-und-chancengleichheit

Allgemein

Bitte informieren Sie sich zunächst auf www.fau.info/corona über die aktuellen Informationen rund um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die FAU. Bei Fragen dazu schreiben Sie uns gern an corona-informationen@fau.de. Bei individuellen Fragen wenden Sie sich gern auch an die Studienberatung unter ibz@fau.de.

Alle Bibliotheken bleiben vorläufig geschlossen (Lockdown bis zum 31. Januar ). Uns ist vollkommen bewusst, dass dies fallweise die Prüfungsvorbereitungen oder die rechtzeitige Fertigstellung von Arbeiten erschwert. Wir versuchen, dies so gut wie möglich – zum Beispiel durch verlängerte Abgabefristen (siehe unten) – abzufedern. Bitte nutzen Sie einstweilen die vielfältigen Online-Services der Universitätsbibliothek und beachten Sie die Corona-FAQ auf den Seiten der Universitätsbibliothek.

Bitte informieren Sie sich auf der Website der Universitätsbibliothek: https://ub.fau.de/.

Die UB bietet montags – freitags von 10.00 – 14.00 Uhr einen Video-Chat via Zoom an. Dort können Fragen rund um die Ausleihe gestellt werden: Webseite zum Video-Chat.