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Doktorand erhält Georg-Kurlbaum-Preis

Andreas Waterloo, Doktorand am Department Chemie und Pharmazie, wurde für seine Grundlagenforschungen über den Halbleiter Pentacen mit dem diesjährigen Georg-Kurlbaum-Preis ausgezeichnet. Der Georg-Kurlbaum-Preis wird an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oder Studierende verliehen, die im Rahmen ihrer Forschung an Projekten arbeiten, die einen Beitrag zur Erhaltung oder Verbesserung der Umwelt leisten. Mit dem Preis werden insbesondere Konzepte zur Energiewende oder zur Energieeffizienz gefördert.

Andreas Waterloo erforscht in seiner Dissertation Möglichkeiten, wie Pentacen als Alternative zu Silicium oder anderen Halbleitern nutzbar gemacht werden kann. Herr Waterloo möchte mittels chemischer Werkzeuge Pentacen dahingehend optimieren, dass es seine Zersetzungsanfälligkeit gegenüber Umwelteinflüssen verliert, aber gleichzeitig seine besonders vorteilhaften Eigenschaften behält oder sogar noch verbessert. Hierzu zählen zum Beispiel eine potentiell höhere Effizienz in der Umwandlung von Sonnenlicht in Strom oder ein leichterer Herstellung- und Gewinnungsprozess. Schon jetzt stellen die gewonnenen Erkenntnisse in jedweder Hinsicht einen vielversprechenden Beitrag zur Entwicklung und Erforschung von neuartigen kohlenstoffbasierten Halbleitern dar.

Herr Waterloo studierte Chemie an der FAU und promoviert zurzeit bei Prof. Dr. Rik Tykwinski am Lehrstuhl für Organische Chemie I. Er ist Mitglied der Graduate School Molecular Science. Der Georg-Kurlbaum-Preis ist mit 2.000 Euro dotiert.

Foto: Preisträger des Georg-Kurlbaum-Preises sowie der Festredner Franz Müntefering und Vorstandsmitglieder der Kurlbaum-Stiftung, 3.v.l.: Andreas Waterloo. Quelle: privat.

Weitere Informationen:
Andreas Waterloo
andreas.waterloo@chemie.uni-erlangen.de