Forschung mit den Bausteinen der Natur

Etwa 180 Peptidforscher aus Deutschland und elf weiteren Ländern haben sich vom 20. bis 23. März 2017 an der FAU zum 13. Deutschen Peptidsymposium getroffen. Diese Konferenz findet seit 1993 alle zwei Jahre an wechselnden Orten statt. „Sie soll ein Forum bieten, wo sowohl international führende Experten als auch junge Wissenschaftler die Möglichkeit erhalten, ihre Forschung zu präsentieren und sich persönlich miteinander auszutauschen“, erklärt Prof. Dr. Jutta Eichler, Organisatorin des diesjährigen Symposiums.

Die Peptidforschung entwickelt sich zunehmend zu einem integralen Bestandteil verschiedener Zweige der Lebenswissenschaften und biomedizinischen Forschung, wie der bioorganischen Chemie, Biochemie, Biophysik, Strukturbiologie, Immunologie, Virologie und Pharmakologie. Daher ist es ein besonderes Anliegen dieses Symposiums, eine Plattform für die Anbahnung neuer interdisziplinärer Projekte zu bieten und so die Forschung an den Grenzflächen verschiedener Disziplinen zu stimulieren.

Exzellente Hauptvorträge wurden von Spitzen-Wissenschaftlern wie Matthew Francis (San Francisco), Elisabetta Bianchi (Rom), Sylviane Muller (Strasbourg), James Nowick (Irvine), Birte Höcker (Bayreuth), Jacob Anglister (Rehovot), Tom Grossmann (Amsterdam) und Carsten Schmuck (Essen) gehalten. In den beiden Postersessions wurden die präsentierten Projekte lebhaft diskutiert.

Kontakt:

Prof. Dr. Jutta Eichler

  • Organisation: Department Chemie und Pharmazie
  • Abteilung: Professur für Pharmazeutische Chemie
  • Telefonnummer: +49 9131 85-24117
  • E-Mail: jutta.eichler@fau.de